So war Schützenfest 2020

Traditionell eine Woche vor dem legendären Grevenbroicher Schützenfest, feiert die Erftgrafenfamilie ihr traditionelles Reibekuchenfest. Bei leckeren Reibekuchen und das ein oder andere Kölsch steigt die Vorfreude auf das bevorstehende Schützenfest. Auch letztes Jahr, ließen wir uns das Reibekuchenfest nicht entgehen.

Es folgte der Aufbau unserer Schützenkönigsresidenz light am Schützenfestfreitag, mit Herrenabend auf der Mühleninsel bei Karl Kamper. Nach getaner Arbeit verwöhnte uns wie jedes Jahr unser Haus- und Hofkoch Joachim Brade mit leckeren Steaks und Salaten. Mit „dollem Verzell“, alten Erftgrafen-Anekdoten, natürlich dem ein oder anderen Bier und regionalen Erzeugnissen war es wie immer ein gelungener Schützenfest-Einklang.

Am Schützenfestsamstag trafen wir uns auf ein leckeres Glas Kölsch in unserer Residenz light. Wehmut stellte sich ein:

Norbert Clever würde eigentlich unsere Handfackeln für den Fackelzug fertig machen, andere Erftgrafen würden unsere Großfackel holen fahren, wir hätten alle unseren guten Sonntagsanzug an und die Schuhe wären poliert. Alle wären heiß wie Frittenfett auf den Umzug und auf das folgende Schützenfest. Allerdings wissen wir alle, es war kein typisches Schützenfestjahr. Letztes Jahr konnten wir nur in Erinnerungen schwelgen und wehmütig unser Kölsch trinken.




Am Schützenfestsonntag haben wir uns mit allen Erftgräfinnen und Erftgrafen, einem Teil des BSV Vorstandes und mit Freunden des Vereins auf der Mühleninsel in unsere Residenz light eingefunden. Bei Kaffee und Kuchen oder dem ein oder anderen Cocktail, Kölsch oder Wein haben wir bei Kaiserwetter zusammengesessen.

Eigentlich wäre es der Höhepunkt des Schützenfestes gewesen. Der Höhepunkt der Regentschaft von Marco I. und Andrea. Der Schützenfestumzug sollte doch eigentlich stattfinden. Marco und Andrea wollten die Parade abnehmen. Doch aus den bekannten Gründen, mussten sie letztes Jahr darauf verzichten. Die Erftgrafenfamilie trösteten sich gegenseitig. Um den Schmerz etwas zu lindern, ließen wir uns von zwei spanischen Köchen beköstigen. 



Bei Livecooking ließen sie uns alles vergessen und nahmen uns gedanklich mit nach Spanien. Die Paella, diverse Tapasgerichte und natürlich auch Desserts, ließen wir uns sehr schmecken. Somit feierten wir den Sonntag und uns selbst.An dem Schützenfestmontag haben sich die Erftgräfinnen und Erftgrafen zum Frühstücken und traditionellem Frühschoppen in der Residenz -leider nicht im Zelt- eingefunden. Die Damen haben das ein oder andere Glas Sekt und die Herren das ein oder andere Glas Bier genossen. Bei diversen Gesprächen und Trinkspielen hatten wir viel Spaß auf der Mühleninsel.Letztes Jahr haben wir unser Fischessen auf Dienstag vorgezogen. Mit Herringsstipp und Pellkartoffeln ließen wir unser Schützenfest light nochmal Revue passieren.Insgesamt hatten wir sehr viel Spaß, allerdings sind wir alle zum Ergebnis gekommen: Ein richtiges Schützenfest ist uns allen, auch wenn es vielleicht anstrengender ist, sehr viel lieber.   

Tim Brade